Wusstest du schon?

Warum schließt man beim Küssen die Augen?

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Warum schließt man beim Küssen die Augen?

Beim Küssen machen wir alle intuitiv die Augen zu. Doch warum eigentlich? Einer Studie zufolge liegt dieser universelle Reflex an...

Beim Küssen haben wir alle diesen universellen Reflex: Wir schließen die Augen. Doch woher kommt dieser Automatismus? Einer im «Journal of Experimental Psychology: Human Perception and Performance» veröffentlichten Studie zufolge liegt der Grund für das Schließen unserer Augenlider darin, dass visuelle Reize die Empfänglichkeit für andere Sinne herabsetzen.

Der Mensch ist kein Multitasking-Talent

Wir Menschen sind nicht für Multitasking gemacht – das legt zumindest diese Londoner Studie nahe. Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, wurden Probanden visuellen Tests unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Berührungsempfindlichkeit deutlich sank, solange ihre Augen geöffnet waren.

Das Ausschalten des Sehsinns setzt mehr mentale Ressourcen frei, um sich auf andere Dinge zu konzentrieren

Unser Gehirn besitzt die Fähigkeit, einen Sinn in den Hintergrund zu drängen, um einen anderen zu stärken. So ist beispielsweise bekannt, dass unser Gehör schwächelt, wenn wir uns voll und ganz auf eine visuelle Aufgabe konzentrieren.

Eine Frage der Konzentration

Wenn wir also die Augen schließen, tun wir das, um die Empfindungen eines Kusses in vollen Zügen zu genießen. Wer den Sehsinn ausblendet, schafft im Kopf Platz und Energie, um das Erlebnis intensiver wahrzunehmen.

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